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HF130C - Gmeinder 4313/1947

Die Gmeinder 4313 wurde 1947 an die Firma Breidenbach in Mannheim geliefert, bei der die Lok von 600 mm auf 820 mm Spurweite umgespurt wurde. 1949 gelangte sie zur Heidelberger Zement AG, die sie im Werk Kiefersleben mit der Betriebsnummer 2 auf 900 mm Spurweite einsetzte. Dort rangierte sie im Bereich der unelektifizierten Abfüllanlagen.

1983 übernahm das Frankfurter Feldbahnmuseum die Lok, die als Besonderheit noch heute eine verbreiterte Rahmenbauform ähnlich den HK130C-Lokomotiven aufweist. Da die Lokomotive laut Lieferliste mit einer Spurweite von 600 mm ausgeliefert wurde, hat es den Anschien, dass die Rahmenverbreiterung erst bei einer der nachfolgenden Umspurungen vorgenommen worden ist.

In Frankfurt wurde die Lok 1989 auf von 900mm auf 600mm umgespurt. Ab 1990 wurde die Lok unter der Betriebsnummer D5 gelegentlich vor Sonderzügen eingesetzt. 

Gmeinder 4313 RauhF 2002 1

Gmeinder 4313 RauhF 2002 2
D5 des Frankfurter Feldbahnmuseums, aufgenommen am 2. Juni 2002 von Florian Rauh

Gmeinder 4313 BandemerP 2007
Die beiden HF130C des FFM D5 und D20 vor einem Sonderzug im Rebstockpark 2007, Foto: Patrick Bandemer
2010 sollte die Lok einer erneuten Aufarbeitung unterzogen werden, die Arbeiten wurden jedoch vom Eigentümer unterbrochen und nicht wieder aufgenommen. Erst durch einen Eigentümerwechsel im August 2023 eröffnete sich eine neue Perspektive für die D20. Die Lok soll nun wieder betriebsfähig aufgearbeitet werden. Als erster Schritt wurde die Lok vom ihrem Langszeit-Standplatz befreit und gereinigt und mit der Reparatur des undichten Kühlsystems begonnen.
Gmeinder 4313 im Bahnbetriebswerk des Frankfurter Feldbahnmuseums 2023, Foto: © Felix Sommer
Gmeinder 4313 im Bahnbetriebswerk des Frankfurter Feldbahnmuseums 2023, Foto: © Felix Sommer
Quellen:
  1. "Heeresfeldbahnen" von A.B. Gottwald